Herren 3: Mit Vollgas zu 3 Punkten

Herren 3: Mit Vollgas zu 3 Punkten

Nach der mageren Ausbeute von nur einem Punkt aus den letzten 3 Spielen wollten wir uns im Heimmatch gegen Volewa Wald wieder von der besseren Seite zeigen. Das Hinspiel hatten wir klar 0:3 verloren und darum wussten wir, dass nur eine Top-Leistung zu einem Sieg reichen würde.

Schon in den ersten Ballwechseln war klar zu sehen, dass wir die 3 Punkte unbedingt wollten. Wir kämpften um jeden Ball und brachten damit den Gast aus Wald oftmals zur Verzweiflung. Endlich konnten wir auch beim Service und beim Block das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. So macht Volleyball Spass! Den 1. Satz gewannen wir dann auch mit 25:22.

Auch im 2. Satz konnten wir unser Spiel durchziehen und liessen uns auch durch eine Verletzung von Dia-Angreifer Bruni nicht aus der Ruhe bringen. Sein Ersatz Mätze machte im weiteren Verlauf seine Sache prima. Überhaupt kann festgehalten werden, dass an diesem Abend alle eine tolle Leistung abrufen konnten. Am Ende des Satzes stand es 25: 21 auf der Anzeigetafel. Yes!

Natürlich war die Mannschaft aus Wald nicht nach Uster gereist, um punktlos wieder nach Hause zu fahren und so liess der Gast nicht nach und gewann immer mehr die Überhand in diesem Match. Das vorher sehr konstante Spiel von uns wurde etwas fehleranfälliger und so sahen wir uns einem gegnerischen Satzball bei (scheinbar) klarem Rückstand von 16:24 ausgesetzt. Dann kam Captain Radek an den Service und wir starteten eine sensationelle Aufholjagd. Wir holten Punkt um Punkt auf («Serie, Serie!») und plötzlich hiess es 24:24. Unglaublich! Nur leider verläuft das Drehbuch nicht immer so wie man das möchte und so mussten wir uns dann schlussendlich doch noch mit 25:27 geschlagen geben.

Wer jetzt dachte, dass uns das unglückliche Ende des 3. Satzes die Moral und Kampfeslust genommen hat, lag falsch. Jetzt erst recht hiess das Motto und so fighteten wir auch im 4. Satz Satz um jeden Punkt. Da der Gegner in der Folge mehr mit sich (und dem Schiri) beschäftigt war, konnten wir diesen Durchgang schlussendlich klar für uns entscheiden. 25: 18. Die 3 Punkte waren also im Trockenen und der Siegesjubel war dementsprechend gross. Oder war es eher die Erleichterung gewesen, dass nun unter der Dusche doch ein Bier genossen werden darf? Im Vorfeld dieser Partie wurde nämlich von einem Spieler bei einer weiteren Niederlage mit einem Bierverbot gedroht…

Es stehen noch zwei Spiele auf dem Programm und da heisst es an diese konzentrierte und kämpferische Leistung anzuknüpfen. Uster olé!

Lukas Hauser

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