Herren 1: Chancenlos in Einsiedeln.

Nach einer bitteren Niederlage gegen Volero sind wir, bereits nach sieben Spielen, so richtig im Abstiegskampf angekommen. Nun zählt jeder Punkt. Bereits vor dem Auswärtsspiel gegen Einsiedeln war aber klar, dass nur eine ausserordentlich gute Leistung gegen die Schwyzer zu Punkten führen würde. Der Ausfall von Aussenagreifer Armin Waldschmidt machte erschwerte die Aufgabe noch zusätzlich.

 

Wir starteten auch ohne Armin stark in die Partie. Mittelangreifer Gabriel Dürler holte uns mit zwei starken Blocks gleich die ersten zwei Punkte der Partie. Einsiedeln wirkte noch etwas verschlafen und so konnten wir früh mit 7:3 in Führung gehen. Ohne eine wirkliche Leistungssteigerung des Heimteams, verspielten wir diese Führung aber sogleich wieder und sahen uns nach einer Serie von fünf Punkten sogar mit einem Rückstand konfrontiert. Unsere Annahme hatte Mühe und so blieben Passeur Felix Tschuck wenige Passoptionen. Einsiedeln hatte keine Mühe gegen jeden Angriff einen starken Doppelblock zu stellen. Wir scheiterten Mal für Mal an diesem Block und so konnte Einsiedeln, nun in der Partie angekommen, ohne grosse Mühe davonziehen. Wir fanden während des ganzen Satzes kein Mittel gegen die gut aufgestellten Heimherren und unterlagen klar mit 14:25.

 

Die Satzpause änderte nichts am Spielverlauf. Einsiedeln legte sogleich mit 3:0 vor und wir bissen uns weiterhin am Block des Heimteams die Zähne aus. Die Sideoutbilanz des zweiten Satzes sprach Bände. Wir konnten nur gerade viermal während des ganzen Satzes das erste Sideout für uns entscheiden. Einsiedeln seinerseits brauchte nur zweimal einen zusätzlichen Anlauf, um mit dem ersten Ball aus der Annahme zu punkten. Der zweite Durchgang ging, mit 25:16, ebenfalls klar ans Heimteam.

 

Auch im dritten Satz fanden wir nicht zu unserem Spiel. Einsiedeln spielte auch im dritten Satz souverän und machten keine Eigenfehler. Auch wenn Coach Martin Auricht an der Seitenlinie alle Register zog und sämtliche Auswechseloptionen nutzte, änderte sich wenig am Spielgeschehen. Wir gingen im letzten Durchgang gleich mit 11:25 unter und mussten nach nur 55 Minuten einen weiteren Nuller hinnehmen.

 

„Der Start war uns geglückt. Wir gerieten dann wegen einfachen Fehlern und der anfangs instabilen Annahme wieder aus dem Konzept. Zudem haben wir während des ganzen Spiels einfache Punktchancen ausgelassen. Einsiedeln war souverän und konnte das ausnutzen. Wir müssen diese Niederlage so akzeptieren, abhaken, nach vorne schauen und am Freitag gegen Jona punkten.“ So Coach Martin Auricht.

 

Mit einem Sieg am kommenden Freitag könnten wir Jona überholen und uns doch noch den Anschluss an das Tabellenmittelfeld sichern. Es wird höchste Zeit, dass die wir diese Chance nutzen oder zumindest eine gute Leistung zeigen.

 

Telegramm

VBC Einsiedeln –Volley Uster 3:0 (25:14, 25:16, 25:11) – Einsiedeln Brüehl. – 60 Zuschauer. – Spieldauer: 55 Minuten. – SR: Stucki/Huber. – Uster: Kaufmann, Maring, Steinberger, Dürler, Lengacher, Lombard-Martin, Megliola, Irniger, Heinzelmann, Tschuck – Coach: M.Auricht Anmerkungen: Uster ohne da Silva, Waldschmidt (verletzt)