H3: Warten auf den ersten Sieg…

Nach dem knapp verlorenen Startspiel gegen Spada mussten wir eine Woche später erneut nach Zürich reisen, dieses Mal hiess der Gegner Wiedikon. Da wir etwas dezimiert waren, unterstützten uns freundlicherweise Felix und Didi vom H1, wobei vor allem der Zweitgenannte optimal in unser Altersgefüge passte bzw. es sogar noch anhob…

Letztes Jahr konnten wir den Stadtzürcher Aufstiegsaspiranten noch foppen und wichtige Punkte stehlen, die ihnen dann am Schluss zum Aufstieg fehlten. Diese Saison gab’s (zumindest) im Auswärtsspiel leider nichts zu holen. Irgendwie konnten wir im ganzen Spiel nie den Turbo zünden und mussten uns mit 0:3 geschlagen geben (22:25/23:25/21:25). Vor allem der Verlust des zweiten Satzes (nach einer 23:18-Führung) wurmte uns auch noch nach dem Match in der Garderobe. Wenigstens gab es ein kühles Bier zum Trost.

Auch im 3. Saisonspiel am Mittwoch ging es wieder in eine fremde Halle, Stäfa war das Ziel. Und das Ziel war natürlich auch der erste Sieg. Voll fokussiert starteten wir dann auch in die Partie und überzeugten sowohl beim Service, Annahme und im Angriff. 25:13 lautete am Schluss das klare Satzresultat. Uns war aber nicht entgangen, dass Stäfa seinen mit Abstand besten Spieler (ein ehemaliger Nati A-Crack) zu Beginn noch auf der Bank liess. Das änderte sich aber und so änderte sich auch das Geschehen auf dem Feld. Dazu schlichen sich bei uns immer wieder unnötige Eigenfehler ein (Servicefehler/Netzberührungen) und so verloren wir den 2. Satz diskussionslos mit 18:25. 

Im nächsten Durchgang entwickelte sich ein absolut ausgeglichener Kampf um jeden Ball. So macht Volleyball Spass! Am Schluss entschieden zwei starken Services von Stäfa den Satz. Das knappe 23:25 war ärgerlich. Aber noch war es nicht vorbei und Coach Gregi heizte uns in der Pause nochmals ein. Wieder war es ein Fight auf Augenhöhe und dieses Mal behielten wir das glücklichere Ende für uns. Der vielumjubelte Satzausgleich war Tatsache. 26:24! Natürlich wollten wir zwei Punkte vom Zürichsee mitnehmen, aber im Tiebreak spielte Stäfa solider als wir und gewann am Schluss verdient mit 15:11. Unser philosophische Fazit danach in der Kabine lautete: Wir spielen genau gleich gut wie eh und je, nur die Gegner werden immer besser…

Somit warten wir immer noch auf unseren ersten Saisonsieg, aber immerhin stehen wir mit zwei Punkte nicht ganz leer da. Am nächsten Donnerstag steht dann das erste Heimspiel auf dem Programm. Wald heisst der Gegner und scheint auch ein ganz schwerer Brocken zu sein. Da ist Unterstützung sehr Willkommen. Uster olé!

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