Nur sechs Tage sind vergangen seit der 3:0-Klatsche von Wetzikon und da stand schon der Absteiger aus der 2. Liga auf dem Programm. Oerlikon zeigte bis jetzt jedoch keine starke Saison und so wurden vom Trainerduo vor dem Spiel drei Punkte gefordert.
Der erste Satz begann mit einem Abtasten von beiden Seiten. Immer wieder geprägt von fragwürdigen Entscheiden der beiden Schiedsrichter, wechselte sich die Führung stetig ab. Vor allem der zweite Unparteiische sah die Netzkante wohl etwas anders als die restlichen Anwesenden in der Halle. Erst beim Spielstand von 20:20 konnte sich Uster absetzen und den ersten Satz mit 25:21 ins Trockene bringen.
Auch der zweite Satz blieb lange ausgeglichen. Oerlikon erspielte sich zuerst einen Satzball beim Spielstand von 23 zu 24. Der Service landete jedoch gemäss Schiedsrichter im Aus und das Heimteam setzte sich danach doch noch mit 27:25 durch.
Den Beginn des dritten Satzes verpasste Uster vollkommen und musste so während des gesamten Satzes einem Rückstand hinterher hinken. Oerlikon vermochte den Vorsprung zu verwalten und sicherte sich den dritten Satz, obwohl Uster sich gegen Ende des Satzes steigerte.
Der vierte und letzte Satz hatte Uster lange unter Kontrolle. Die drei Punkte schienen Tatsache. Da liess die Konzentration beim Heimteam jedoch nach und es schlichen sich dumme Fehler ins Spiel ein. Es wurde wieder knapp, doch setzte sich Uster am Ende mit 26 zu 24 Punkten durch.
Somit holte das Heimteam mit einer durchzogenen Leistung die von den Coaches geforderten drei Punkte.