Herren 3: Magere Ausbeute in den letzten 3 Spielen

Nach dem erfolgreichen Start in die Rückrunde wollten wir auch gegen Volley e.f.i. drei weitere Punkte auf unser Konto verbuchen. Umso mehr, weil wir das Hinspiel klar 3:0 gewonnen hatten. Nicht ganz einverstanden damit war aber der Gegner, der heute um einiges besser auftrat als beim letzten Duell. Der erste Satz ging dann nach langem Hin und Her sehr knapp mit 27:29 an e.f.i. Im weiteren Verlauf konnten wir das Spiel immer mehr bestimmen und so gewannen wir die zwei folgenden Sätze mit 25:20 und 25:22. Auch der Start in den 4. Satz gelang uns sehr gut und wir waren sicher, die erhofften 3 Punkte aus der Halle Eselriet entführen zu können. Wir waren wohl etwas zu sicher, denn der Gegner drehte die Partie noch und auch im Tiebreak waren sie die bessere Mannschaft und somit auch der verdiente Sieger. Der eine Punkte (und der eigentlich gelungene Auftritt) tröstete uns aber über die knappe Niederlage hinweg.

Der nächste Gegner war dann am Dienstag Volley Grüningen, mit denen wir eine freundschaftliche Verbindung pflegen. Ganz so freundschaftlich ging dann aber das Heimteam nicht mit uns um, denn wir waren vom Tempo, der Präzision, der Power und der Kompaktheit absolut überfordert. Auch wenn die Grüninger nach dem Match selber bestätigten, selten so gut und konstant gespielt zu haben, wurden unsere Limiten augenscheinlich aufgezeigt. Der Match ging klar mit 0:3 (14:25, 16:25, 19:25) verloren.

Am Donnerstag war dann Volley OTA zu Gast bei uns und da rechneten wir uns bessere Chancen auf Punkte aus. Wir wussten, dass nur eine optimale Leistung dazu reichen würde und so absolvierten wir sogar ein leichtes Aufwärmtraining vor der eigentlichen Matchvorbereitung. Wie auch gegen Grüningen mussten wir mir mit einem dezimierten Team antreten (u.a. fehlte wiederum Käptn Radek, der zum 2. Mal Papa wurde :-)). Der verletzte Bruni übernahm das Coaching und stimmte uns in der Kabine optimal auf das Spiel ein. Kämpferisch konnten wir uns sicherlich nichts vorwerfen, doch es fehlte in gewissen Situationen der Killerinstinkt. Die Präzision und der Druck beim Service liess auch zu wünschen übrig. Und so kam es, dass wir uns auch in diesem Match mit 0:3 (21:25, 18:25, 21:25)  geschlagen geben mussten.

Jetzt heisst es Kopf hoch, fleissig trainieren und dann positiv das nächste Spiel in Angriff nehmen. Uster olé!