Herren 2: Nach dem Ausrutscher wieder auf gewohntem Kurs

Gerade mal acht Tage sind vergangen seit Usters blamablem Punktverlust gegen den Abstiegskandidat Embrach. Nun galt es diese Scharte auszuwetzen und dazu mussten die Herren von FGZ herhalten, die von Uster in der Freienstrass-Halle empfangen wurden. Schon beim Hinspiel konnte sich Uster schadlos halten und musste keinen Satz abgeben. Somit war die Vorgabe des Trainerduos klar: Kompromissloser 3:0-Sieg.

Dementsprechend startete das Heimteam auch. Von Beginn weg demonstrierten die Ustermer, wer hier das Sagen in der Halle hat und liessen den Gästen keinen Raum ins Spiel zu finden. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung neun Punkte beim Spielstand von 19:10. Leider liess da die Konzentration etwas nach und am Ende des Satzes kam FGZ noch auf 20 Punkte. Der erste Satz war für Uster eine lockere Sache, doch beim letzten Ball vertrat sich Usters Dino Mani den Fuss und konnte somit für den Rest des Spiels nicht mehr eingesetzt werden. Wie schlimm Manis Verletzung ist, kann noch nicht abgeschätzt werden, die Ärzte konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch keine Entwarnung geben.

Der zweite Satz wurde noch einseitiger. Uster dominierte klar und baute den Vorsprung im Satz kontinuierlich aus. Von den Gästen kam nicht viel übers Netz zurück und, man kann es kaum glauben, sie hielten an ihren Scheinangriffen aus dem Hinspiel fest. Am Ende gelangen den Herren von FGZ gerade mal zwölf Punkte.

Im dritten Satz stellten die Coaches von Uster einiges um, damit alle Spieler möglichst viel Spielpraxis erhielten. Auch von diesem Satz gibt es nicht viel Spannendes zu berichten. Das Spiel dümpelte ein wenig vor sich hin und alle in der Halle wussten grundsätzlich schon wie es ausgehen würde. Uster gewann vor den zahlreich erschienen Fans auch den dritten Durchgang mit 16:25 und musste somit gegen FGZ in dieser Saison keinen Satz abgeben.

Das Fazit vom Spiel ist grundsätzlich positiv. Die Verletzung Manis und die schwache Gegenwehr von FGZ schmälerten die Euphorie nach dem Spiel jedoch etwas. Doch zeigte Uster eine gute Leistung und konnte sich vor allem in den Bereichen Annahme und Defense auszeichnen. Auch erfreulich ist, dass der lange verletzungsbedingt ausgefallene Peo Kessler den Anschluss voll und ganz wieder gefunden hat und seine Rolle im Team als zuverlässiger Punktelieferant wieder einnehmen kann. An dieser Stelle muss natürlich einmal mehr die hervorragende Unterstützung der Fans hervorgehoben werden, ohne die ein solches Spiel nur halb so viel Spass gemacht hätte.

Nächsten Freitag steht dann schon das letzte Heimspiel der Saison gegen den Tabellenletzten an. Es bleibt zu hoffen, dass der Ausrutscher in Embrach die Ausnahme bleibt und auch gegen Uetikon drei Punkte resultieren.

Päd Neff