Im ersten Spiel des noch jungen Jahres wurde Usters Fanionteam vom VC Smash Winterthur empfangen. Der direkte Konkurrent im Rennen um die beiden Playoff-Plätze trat etwas kämpferischer in die Rückrunde und besiegt Usters Herren 3:0.
Die Partie startete etwas verhalten: Nach den Festtagen stand zuerst gegenseitiges Abtasten auf dem Programm. Mangelnde Effektivität im Angriff der Ustermer verhalf Winterthur zum Vorsprung. Diesen konnte das Heimteam souverän verteidigen und triumphierte im ersten Durchgang 25:21.
Vom ersten Satzverlust wachgerüttelt, startete Uster stärker in den zweiten Satz. Kaj Maring konnte auf der Diagonalposition vermehrt zum Einsatz gebracht werden und bedankte sich mit starken Smashes. Mit 17:12 stand der TV Uster nahezu vorentscheidend in Führung als die Winterthurer noch einmal das Tempo erhöhten. In einer nervenaufreibenden Schlussphase, gelang es den Einheimischen, sich nochmals aufzurappeln und auch den zweiten Satz für sich zu entscheiden. 25:23 lautete das knappe Resultat.
Nach verschlafenem Start der Gäste in den dritten Durchgang zeigten die beiden Teams ein Spiel auf hohem Niveau. Captain Kaufmann trieb seine Mitspieler mit einer starken Leistung an, es ihm gleich zu tun. Dies funktionierte so gut, dass der TV Uster bei 24:23 zum Satz aufschlug. Dieses Unterfangen missglückte jedoch und Winterthur war wieder am Drücker. Diese verwerteten schliesslich zum 26:24 und siegten nach Sätzen klarer, als es die Leistung der Ustermer wohl verdient hätte.
„Ich bin eigentlich zufrieden mit der Leistung meines Teams, ich hatte weniger erwartet, da wir kaum trainiert hatten. Auch wenn die Playoff-Plätze etwas in die Ferne gerückt sind sollte man uns noch nicht abschreiben.“, so der optimistische Franck Njock nach der Partie. Gegen den VBC Voléro Zürich geht die Punktejagt am kommenden Samstag weiter.
Telegramm:
VC Smash Winterthur vs. TV Uster Volleyball 3:0 – (25:21, 25:23, 26:24). – Kanti Rychenberg. – 50 Zuschauer. – SR: Müller/Böhni. – Spieldauer: 74 Minuten. – Uster: Trachsel, Kaufmann, Fischer, Maring, Lengacher, Stefanutti, Steinberger, Dürler, Metzger, Frehner, Tschuck. Trainer: F. Njock, U. Ackermann. – Bemerkungen: Uster ohne van der Maat (Ausland).