Der November hiess fürs D2 eine stetige Verbesserung. Nach der 3:0 Niederlage gegen Tabellenführer Wald ergatterten wir im Spiel gegen Oerlikon einen Satz, verloren aber noch mit 1:3. Im nächsten Spiel gegen Rämi gewannen wir mit 3:1. Erwähnenswert war vor allem die zickige Schiedsrichterin, die uns :“imfall nöd sege muss, wär Netz gha het!! “
Die Woche läuteten wir mit einem sensationellen Montagstraining und einem neuen Montagstrainer ein. Für letzte technische Justierungen, das Selbstvertrauen und Muskelkater war gesorgt (Mässi Dave 🙂 ) Nach diesem guten Wochenstart, waren wir alle heiss auf unseren nächsten Sieg!
Vor dem ersten Spiel gab es vor allem viel Applaus: Für die Fans, für die anhaltende Verstärkung durch Hannah, für Rückkehrerin Fränzi und für die ganzgebliebene Yanitsa. Und gerade diese, zeigte den Gegnern mit einer eindrücklichen Serviceserie „wo dä Bartli de Moscht holt“. Leider hatte der Gegner ebenfalls einige Bartlis, die den Moscht wieder zurückholen wollten. Ein championsleaguewürdiges Serviceduell ereignete sich im ersten Satz. Ab einem Vorsprung von 20:17 für uns wurden die Gegner ranzig – und überfuhren uns im Eilzug bis 20:25.
Aber so einfach wollte das unser Mann an der Seitenlinie nicht akzpetieren. „Chilleds eifach Tüf ide Hocki une vor de Anahm – es muss echli weh tue, sust macheder öpis falsch“. Gesagt getan. Neben chillen brillierten wir mit einhändigen Blockduellen und auch ein direkter Abnahmepunkt von Libera Nadine durfte nicht fehlen. Der zweite Satz ging zügig mit 25:13 auf unser Konto.
Der dritte Satz war etwas weniger ring, dafür gelangen aber neue Fanchoreografien mit Einbezug des Publikums hervorragend. Nach einigen Zitterpartien konnten wir auch diesen Satz mit 25:21 für uns entscheiden.
Der vierte Satz ging wieder etwas besser los und wir hatten ein paar Punkte Vorsprung. Silly wollte „na paar geili Sache mache“, dazu kam es dann aber nicht, weil wir die Nerven und unseren Vorsprung verloren. Um die Spannung hochzuhalten und um die neu eingewechselten Spielerinnen noch etwas länger spielen zu lassen, entschieden wir uns für ein Kopf an Kopf rennen mit gefühlten 2789.9975 Matchbällen. Schlussendlich sicherten wir uns mit einem 30:28 Sieg im letzten Satz unsere nächsten 3 Punkte.