Damen 1: Ende der Durststrecke

Nach den Niederlagen in den vergangenen drei Spielen war es nun endlich Zeit für den ersten Sieg in der Rückrunde!

In den ersten Satz starteten wir ein wenig verhalten. Wir waren den Rämianerinnen aber bis zur Mitte des Satzes doch immer ein paar Punkte voraus, als die Gegnerinnen auf einmal Druck machten, aufholten und einen Vorsprung herausspielten. Das wollten wir uns nicht gefallen lassen, und mit der Einwechslung von Jocy begann ein Offensiv-Feuerwerk, das sich sehen lassen konnte und sich deutlich im Resultat niederschlug: 25:18 lautete das Verdikt.

Den Schwung nahmen wir gleich mit in den nächsten Satz, in dem wir einen fulminanten Start hinlegten und einen Vorsprung von 9:1 Punkten herausspielten. Das hohe Tempo konnten wir leider nicht für die ganze Dauer des zweiten Satzes aufrechterhalten, worauf die Rämianerinnen ein wenig aufdrehten und sichtlich an Selbstvertrauen gewannen. Trotzdem konnten wir den Vorsprung noch verwalten und den Satz 25:21 ins Trockene bringen.

Tja, und nun kommen wir zum unangenehmen Teil des Berichts. Der dritte Satz. Auf einmal schien nichts mehr zusammen zu passen. Netterweise servierten wir konsequent auf die Libera, und auch unsere Angriffe landeten meist direkt bei den Verteidigerinnen. Aber auch wenn das einmal nicht der Fall war, waren die Gegnerinnen zur Stelle, denn die witterten nun Morgenluft und demonstrierten uns, wie eine funktionierende Verteidigung aussehen kann. Wir hingegen schienen immer einen Schritt zu spät zu sein. Man wollte gar nicht hinsehen, aber am Ende stand es schwarz auf weiss auf der Anzeigetafel: 13:25. Autsch.

Nach diesem deutlichen Denkzettel musste eine Reaktion her. Was wir dann zeigten, war nicht glanzvoll, aber effektiv. Ein paar Punkte waren wir immer voraus, es gelang uns jedoch nicht, uns deutlich von den Gegnerinnen abzusetzen. Gegen Ende des Satzes, als der Sieg in greifbare Nähe gerückt war, liessen wir dann nichts mehr anbrennen und demonstrierten den Zuschauern während den letzten Punkten noch einmal, was wir eigentlich draufhätten. Kraftvolle Services, harte Angriffe und schnelle Beine in der Verteidigung, so muss es sein. Die Belohnung folgte auf dem Fusse: 25:18, der Sieg war unser und unser Punktestand in der Folge um drei Zähler reicher. Ziel erreicht!