Bereits kurz nach 11:00 Uhr am Sonntagmorgen mussten wir uns auf den Weg, vorbei an den Weihnachtsmärkten, nach Zürich begeben. Am liebsten hätten wir wohl schon da einen Stopp am einen oder anderen Marktstand eingelegt. Aber da wartete ja noch eine andere Aufgabe auf uns: der Match gegen RTZ Zürich.
Noch etwas verträumt und mit den Gedanken wohl noch zu Hause im Bett, starteten wir in das Spiel: ein 0:5, 2:8 und 6:11 waren die Folge. Zum Glück war wenigstens Cyn richtig ready (ob dies am Pastafrühstück gelegen hat?). Gleich 5 starke Services ihrerseits brachten uns zurück ins Spiel. Merci! Ab da war es ein Kopf an Kopf rennen, welches wir glücklicherweise knapp mit 26:24 für uns entscheiden konnten.
Diese Aufholjagd hat uns beflügelt. Trotzdem blieb das Spiel weiterhin äusserst ausgeglichen. Auf die starken Angriffe von beiden Seiten, folgten spektakuläre Verteidigungen. Erst Mitte des zweiten Satzes gelang es uns, einen kleinen Vorsprung zu erzielen, was uns den Sieg des zweiten Satzes ermöglichte (25:21).
Fest entschlossen, den Sack zu zumachen, starteten wir in den dritten Satz. Leider hatte RTZ Zürich hier etwas dagegen und machte uns mit ihren langen Diaschlägen einen Strich durch die Rechnung. Obwohl wir noch 4 Satzbälle abwehren konnten (nichts macht uns offensichtlich nervös), reichte es am Ende knapp nicht. 24:26. Der dritte Satz wird wohl immer für die Götter sein, so die Aussage unseres Coaches.
Fest entschlossen, doch noch bald den warmen Glühwein in der Hand zu halten, starteten wir in den vierten Satz. Da hatten wir jedoch die Rechnung ohne die Nr. 11 des Gegners gemacht. Gefühlt 90% wurden über sie gespielt. Trotzdem fanden wir nur selten ein Mittel, z.B. mit einem direkten Blockpunkt oder einer guten Verteidigung, sie zu stoppen. 20:25 die Folge.
Also musste doch noch ein 5. Satz die Entscheidung bringen. Irgendwie war bei uns leider die Energie bereits aufgebraucht. Fehler reihte sich an Fehler, 4:8 der Stand beim Seitenwechsel und zwei Timeouts später waren es immer noch nicht mehr Punkte auf unserer Seite. 7:15 am Ende für Züri. Wenigstens konnten wir uns am Ende dann doch noch am Bellevue am Weihnachtsmarkt mit Glühwein aufheitern. Immerhin ein Ziel erreicht.