Mi, 29.11.2017
Am letzten Spiel haben wir uns gefragt, was es wohl braucht. Die Antwort scheint gegen den ungeschlagenen Leader gefunden: Ein bisschen Fans und ein bisschen „IchbutterdenBallausjederPositionvollgasrunter“-Viktoria liessen uns Oerlikon in Bedrängnis bringen.
In der Ansprache nahm uns Dave etwas Druck. Wir konnten nur gewinnen, gegen den Tabellenersten. Wir waren wieder zu 12. und die Stimmung war gut. Bereits der erste Satz war hart umkämpft. 10 Punkte vermochten wir einzuholen, mussten diesen Satz dann aber knapp mit 23:25 abgeben.
Der zweite Satz find weniger gut an und auch Wechsel nützten nichts. Schnell zu 16 verloren aber auch schnell abgehackt.
Satz Nummer drei und vier dominierten wir. Mit druckvollen Services zogen wir davon. Die Defense stand gut, Defense-Chef Remo gab uns vom Spielfeldrand Tipps und unsere Libera legte gar einen „Fisch“ auf den Parkett (zum Glück kein Parkett, wir waren in der alten Halle). Beim ganzen Team war die positive Spannung da: Bei jeder schlechten Annahme des Gegners über die Netzkannte spannten sich unsere Körper an, um sich dann freuderfüllt mit einem Jubelschrei zu entladen, wenn Viktoria den Ball auf die 3-Meterlinie drosch. Das war ein Plausch. Zwar konnten die Gegner wegen kleinen Nervositäten noch aufholen, wir sicherten uns aber diesen Punkt.
Auch der letzte Satz war noch einmal eine Schlacht. Die unglücklich andere Perspektive des Schiedsrichters viel leider noch einmal stärker ins Gewicht: Von seinem Bock aus sah er weder, ,wenn das Netz bis zum Boden wackelte, noch die Doppelpässe, begleited von einem sanftem „dudum“. Auch gekonnte Doppelwechsel halfen nicht mehr. So ging das Spiel knapp mit 14:16 an Oerlikon.
Spätestens jetzt sollte aber klar sein, dass wir jeden Gegner schlagen können! Ein richtig Gutes Spiel, dass am Ustermärt gebührend gefeiert wurde.